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"Nicht nur zur Hausbank gehen"

Wir haben in unserem Leben bisher zwei Mal eine Immobilie erworben. Schon früh haben wir das erste Haus (eine Doppelhaushälfte) gekauft, um nicht mehr durch Mietzahlungen das Geld zu verbrennen. Damals handelte es sich um einen Altbau von 1912. Wir haben damals zu nahezu 100 Prozent finanziert und ansonsten alle Renovierungen in Eigenleistung gemacht. Man sagt ja immer, man sollte schon einen gewissen Anteil an Eigenkapital haben.

Bloss kann ich aus Erfahrung sagen, dass das nicht immer so sein muss. Wichtig ist, wie hoch die monatliche Belastung ist und dass man zumindest eine gewisse Tilgung im Kredit hat (bei uns damals 1 Prozent). Die Kreditbelastung war genauso hoch wie unsere vorherige Belastung durch die Miete.

Also standen wir im Endeffekt finanziell gleich und hatten dafür ein eigenes Haus. Durch die eigenen Renovierungen konnte der Wert der Immobilie auch gesteigert werden. Als wir das Haus damals verkauften, um uns ein neues schöneres freistehendes Einfamilienhaus zu kaufen, haben wir es mit gut 30.000 Euro Gewinn abgestoßen. Diese 30.000 Euro hätten wir nicht gehabt, wenn wir Mieter geblieben wären.

Das neue Haus, welches dann wesentlich teurer war, mussten wir nicht zu 100 Prozent finanzieren, da ja nun Eigenkapital vorhanden war.

Bezüglich der Finanzierungsbank kann ich eines raten. Gehen Sie nicht nur zu Ihrer Hausbank. Die mögen da noch so nett lächeln, im Endeffekt haben die es nur auf Ihre Talerchen abgesehen. Zudem kann es auch vorkommen, dass die Hausbank eine Vollfinanzierung ablehnt. Eine andere Bank könnte Ihre finanzielle Situation jedoch ganz anders beurteilen.

So war es dann zumindest bei uns. Wichtig ist noch, dass Sie auch die Zinsphase bedenken. Kaufen Sie in einer Hochzinsphase (bei uns warens damals 8,5 Prozent), so gehen Sie ein geringes Risiko ein, wenn Sie an Ihre monatliche Schmerzgrenze gehen. Kaufen Sie in einer Niedrigzinsphase, sollten Sie sich etwas Luft lassen, was Ihr monatliches Budget angeht. Rechnen Sie dann so, als ob Sie einen Kedit in einer Hochzinsphase abschließen würden und dann mit diesen Belastungen leben müssten.

Ansonsten könnten Sie nach Auslaufen der Zinszusicherung (meist 10 oder 15 Jahre) in die Schuldenfalle tappen. Plötzlich wird der Kredit für Sie unbezahlbar, weil beispielsweise die Zinsen von 4 Prozent auf 8 Prozent gestiegen sind. Dieses Riskiko wird minimiert, je höher Ihre Tilgung ausfällt.

Autor: R. G.

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